Wohnen und betreut sein - unser Konzept

Unsere Gesellschaft wandelt sich. Immer mehr Menschen leben länger und können auch viele Jahre im Alter bei guter Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbringen. Das Bonmot: Alt werden ist der einzige Weg, lange zu leben! gilt mehr denn je.

Es wird normal, dass diejenigen, die in die Jahre gekommen sind, die Art und Weise planen, wie sie ihre späten Jahre verbringen wollen. Natürlich hängen die Möglichkeiten zur Gestaltung davon ab, wieviel materielle Vorsorge im Leben getroffen wurde bzw. getroffen werden konnte. Neben diesen individuellen Voraussetzungen ist aber wichtig, mit wieviel Interesse dieser Frage begegnet wird. Wer die heraufziehenden Veränderungen in der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit nicht beachtet, kann schnell in eine schwierige Lebenssituation geraten. Die gewohnte Umgebung, die viele Jahre Geborgenheit bot, ist plötzlich nicht mehr geeignet, den Lebensalltag zu meistern.

Dies wird besonders deutlich, wenn sich eine Pflegebeürftigkeit einstellt. Aber auch in dieser Situation muss der Anspruch an das Leben hoch gehalten werden.

Das Haus Bernau – wohnen und betreut sein – will in solchen Lebenssituationen ein attraktives Angebot unterbreiten. Jenseits vom Aufenthalt in einem Heim wird dennoch eine umfassende Betreuung bei individuellem Wohnen angeboten.

In vielen Fällen, bei denen Angehörige da sind und sie sich engagiert für die Betreuung einsetzten, werden diese durch die notwendige Hilfe überfordert. In solchen Fällen soll das Konzept – wohnen und betreut sein – greifen und Angehörigen wieder Muse zur menschlichen Zuwendung geben. Sofern keine Angehörigen da sind oder diese weit entfernt wohnen, soll der Aufenthalt in einem Wohnbereich menschliche Nähe ermöglichen.

Die Grundidee des Konzeptes besteht darin, bei passenden baulichen Voraussetzungen überschaubare Wohngemeinschaften zu bilden. Die Wohngemeinschaften verfügen im Fall des Hauses Bernau jeweils über sechs Räume zum Wohnen. Daneben gibt es im Wohnbereich eine Stätte der Begegnung sowie Nebengelass, um auch eine intensive pflegerische Betreuung zu ermöglichen.

Ein wichtiges Element für das Konzept ist die Besetzung des Hauses mit einer Anzahl Pflegkräften, die eine intensive Betreuung gewährleistet. Tagsüber wird eine Wohngemeinschaft mit zwei Pflegekräften besetzt sein. Dies wird das Haus Bernau von anderen Einrichtungen unterscheiden.

Der andere Grundgedanke besteht darin, über eine pauschale Zuzahlung zu den Leistungen der Pflegeversicherung die Fragen der Abrechnung nicht in ein unwürdiges Detail gleiten zu lassen. Das Haus Bernau übernimmt dabei die Verantwortung, unter diesen Bedingungen die Betreuung auf einem hohen Niveau und ohne Not an den Zutaten zu gewährleisten.

Das Haus Bernau wird nicht als Heim geführt. Im Mittelpunkt steht der Bewohner des Hauses, der Mieter. Die verfügbaren Zimmer haben eine Größe von 25 – 36 m². In Abhängigkeit von der gewählten Zimmergröße ändert sich die Pauschale der Zuzahlung.
Der Mieter eines Raumes tritt gegenüber dem Haus Bernau als Auftraggeber für alle benötigten Leistungen auf. Natürlich werden diese Leistungen auf Wunsch als Paket angeboten. Angehörige können so auf übersichtliche Weise die Betreuung eines pfegebedürftigen Menschen sicher stellen. Es besteht aber genauso die Möglichkeit, einzelne Aspekte der Betreuung abweichend zu regeln und zum Beispiel eigene Leistung in die Betreuung zu integrieren.


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